Prost Mahlzeit!

EssenspartnerWOHOOO! Back on the track! Oder so. 😉 Also ich bin wieder im Trainingsmodus gelandet und war gestern Abend bereits das zweite Mal diese Woche beim Training. Fühle ich mich grad so als könnte ich Bäume ausreißen? Vielleicht. Kleine zumindest, weil die Übungen es gestern Arm-technisch echt irgendwie in sich hatten. Ich hatte vorgestern auch meinen ersten Check nachdem ich nun schon vier Wochen lang sportelndes Mitglied bin. Nun, was soll ich sagen? Unterm Strichbin ich fürs Erste zufrieden mit mir. Natürlich wäre ein größeres Minus auf diesem deppaten Waagending sehr positiv gewesen aber was mich wirklich zufrieden sein lässt, ist die Tatsache, dass sich mein Körper trotzdem bereits zum Positiven verändert hat (Und das obwohl ich in der vergangenen Woche nicht trainieren konnte). Somit freue ich mich über weniger Taillen- und Hüftumfang, über einen schöneren Blutdruck und vor allem über eine bessere Umverteilung des Muskel-, Wasser- und Fettanteils in meinem Körper. Und das ist genau der Grund warum mir die Waage im Moment  wirklich nicht wichtig ist. Wie gesagt, es hat sich in meinem Körper dennoch bereits einiges verändert und getan und das macht mich glücklich und motiviert mich gleich noch mehr zum Weitermachen.

Jedenfalls bringt mich das zu einem ganz besonders wichtigen Abnehmfaktor: die Ernährung.

Ich könnte mittlerweile selbst Bücher schreiben. Und die wären vermutlich sogar ziemlich erfolgreich. Und das ist gleichzeitig wenn ich so ein kleines bisschen länger darüber nachdenke auch schon wieder unfassbar pervers. Ich adipöses Wesen weiß wirklich sehr gut Bescheid darüber was „gesunde Ernährung“ bedeutet. Welche Faktoren wie wirken und was es dazu braucht, um sich eben gut und gesund zu ernähren. Aber etwas zu wissen und es dann auch dauerhaft konsequent umzusetzen sind dann leider doch zwei verschiedene Paar Schuhe. Zumindest bei mir. Leider. Aber so ehrlich muss ich jetzt auch sein.
Also. Ab zum Status Quo meiner Ernährung. Pf. Da gibts nicht viel zu sagen. Es läuft jetzt nicht grundlegend falsch aber dennoch sind ein paar Würmer drin.

DerMax isst seit einigen Monaten, so ziemlich alles was man ihm serviert. Nach Möglichkeit handelt es sich dabei um Fingerfood, damit er auch selbst essen kann (den Umgang mit Gabel oder Löffel hat er halt noch nicht so drauf) oder es gibt eben selbst Gekochtes und am Ende kleinergeschnetzeltes das dann auf einem Löffel in seinen Mund wandert. Ich Oberaufpasserin achte jedenfalls penibelst darauf, dass seine Ernährung ausgewogen und gesund ist. Denn was ich demMax wirklich und aus tiefster Seele heraus ersparen will, ist ein gewichtiges Leben. Eh klar. Und was ist mit mir? Ich vergesse mich. Typisch Mama. Hauptsache dem Kind gehts gut. Hauptsache das Kind ist bestens versorgt. Aber ja, da war ja noch wer. Ich. Und ich vergesse mich einfach. Trinke oft den ganzen Tag lang nichts, esse zwar ein wenig beim Mittagessen mit demMax mit aber im Großen und Ganzen bleibe ich ziemlich auf der Strecke. Was brauche ich also ernährungstechnisch?

Struktur und „etwas zum Anhalten

Ja, so einfach ist das. Ich habe lange darüber nachgedacht. Und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich eben theoretisch weiß wie es geht, dass mir aber aktuell ein System fehlt an dem ich mich auch in der stressigsten Situation einfach anhalten kann und mir somit dennoch etwas ausgewogenes auf den Teller zaubern kann. Und hier nun der wertvolle Hinweis am Rande: in der Menge, die sättigt und zum Abnehmen führt, den Körper aber dennoch nicht in „Alarmstufe Rot! Notstand!“ versetzt. Ihr wisst was ich meine? Gut. Und da bin ich jetzt mit all meinem Ernährungswissen an meine Grenzen gestoßen. Ich wiege soundsoviel. Das heißt, ich darf soundsoviel von Diesem und Jenem essen.

Ich hatte also gestern abend ein Ernährungsberatungsgespräch in meinem Fitnessstudio. Und da habe ich, denke ich, nun genau das gefunden wonach ich gesucht habe. Eine Mahlzeit besteht in diesem System nämlich aus „Bausteinen“. Beispielsweise ist eine 50g Scheibe Vollkornbrot ein „Baustein“ für Kohlhydrate. Insgesamt gibt es acht „Baustein“-Gruppen und im Endeffekt kann man sagen „Alles ist erlaubt, wenn man es sich entsprechend einteilt.“, auch Alkohol und Süßes. Das klingt schon mal sehr vernünftig und auch langfristig umsetzbar.
Anhand meiner aktuellen Körperdaten wurde nun berechnet wieviele Bausteine aus welcher Gruppe mir nun in den nächsten vier Wochen zur Verfügung stehen pro Tag. HA! Klingt vielleicht etwas verwirrend. Aber ich kenn mich aus. Und genau DAS habe ich für mich gebraucht. Ich kann mich also jetzt mal in Ruhe hinsetzen, mir meinen „Bausatz“ anschauen und daraus meine Mahlzeiten zusammenstellen. Und das Beste daran ist, sowohl derMax als auch Tom können da einfach mitessen. Ausgewogen ist es, es ist keine Diät. Meine Portion ist „abgewogen“, derMax bekommt seine Portionsgröße wie eh und je und Tom darf sich selbst bedienen. 😉
Soweit so gut. Ich denke, ich muss mir jetzt ein wenig Zeit geben, um das System wirklich gut zu verinnerlichen. Mir werden in den ersten Tagen sicher ein paar Hoppalas passieren. Aber ich war gestern schon so motiviert, dass ich für heute bereits den Tag ernährungstechnisch geplant habe. Auf den ersten Blick sieht das schon einmal vielversprechend aus. Jetzt heißt es nur noch: Dranbleiben, Mitdenken und Durchhalten! 🙂 UND Trinken. Zwei Liter Wasser über den Tag verteilt. Olé! Über einfallsreiche Tipps wie ich das nicht ständig vergessen könnte, wäre ich wirklich sehr dankbar!

7 Gedanken zu „Prost Mahlzeit!

  • 25. Oktober 2018 um 9:16
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    Klingt interessant, wie nennt sich denn dieses Bausteine Konzept? Mit dem Trinken gehts mir wie dir. Ich hab mir dann angewöhnt jedes mal ein Glas Wasser zu trinken wenn ich in der Küche/ im Bad bin. Anfangs hab ich mir das Glas gleich wieder aufgefüllt damit es beim nächsten Küchenbesuch gleich sichtbar wird und ich ja nicht darauf vergesse. Vielleicht hilft dir das ja .
    PS .: Meine WC- Besuche haben sich seitdem auch deutlich erhöht 😉

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    • 27. Oktober 2018 um 0:22
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      Dankeschön! Ja, das war tatsächlich der am Häufigsten abgegebene Tipp. -Endlich lohnen sich die zahlreichen IKEA-Besuche.. 😉 Ich habe mir an unterschiedlichsten Orten Wasserkrüge hingestellt. Immerhin trinke ich jetzt mehr. 😉 Und vom Konzept kann ich dir gern das nächste Mal wenn wir uns sehen genauer erzählen, das würde den Rahmen hier gerade ein wenig sprengen. 🙂 glg

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  • 25. Oktober 2018 um 10:31
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    Ich hab in den Räumen wo ich mich am meisten aufhalte oft einen Krug mit Wasser stehen. Es muss find ich sichtbar sein sonst ksnn man das mit dem Trinken vergessen. Lg

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    • 27. Oktober 2018 um 0:23
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      Danke Justina! 🙂 Und ja, die Krüge stehen und der Inhalt wird auch schon zumindest weniger. 😉 glg

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  • 4. November 2018 um 15:10
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    Ein gaaanz simpler Trick, der mir immer hilft viel zu trinken: Ich hab so tolle Glasflaschen (in denen mal Tomatensoße war 🙂 ) und da schneide ich Zitronen, Gurken, Orangen, Minze….. hinein. Das schaut so ansprechend aus und schmeckt nicht ganz so fad, so dass ich viel lieber trinke 🙂

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    • 6. November 2018 um 12:41
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      Uuuhhhh! Ja das ist ein guter Tipp. Danke Melanie! 🙂
      Wasser mit Geschmack ist gleich noch ansprechender und sieht auch gleich viel hübscher aus! 😉

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